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Mit ihrer neuen Single „EINGANG“ eröffnet Alex Mayr uns die Tür zu ihrem im Sommer erscheinenden Album „PARK“.


Mit ihrer neuen Single „EINGANG“ eröffnet Alex Mayr uns die Tür zu ihrem im Sommer erscheinenden Album „PARK“.

by Malin Schindler
EINGANG

Alex Mayr möchte leben, bleiben und und sich vom Hass im Netz ablenken. Das präsentiert sie auch in ihrer neuen Single „EINGANG“.

Das erste Album „Wann fangen wir an?“ von Alex Mayr war ein Lautwerden der eigenen Persönlichkeit, eine Emanzipation und ein Freischwimmen von Altlasten und genormten Musikbusiness-Schubladen. In „PARK“ hat jetzt jeder Song eine eigene Geschichte. Inhaltlich geht es darum, was Familie bedeutet, in Zeiten, in denen man seine Familie nicht mehr um sich haben kann. Freunde. Tanzen gehen. Neuen Menschen oder überhaupt Neuem begegnen. Reisen. Es geht um die Überforderung mit der Situation. Und dann geht es plötzlich vor allem ums Loslassen. Darum, im Hier und Jetzt zu sein, zu bleiben und zu leben, wie im Song „EINGANG“: „Nie mehr was erwarten. Wenn ich schlafe, schlaf ich. Wenn ich gehe, geh ich. Wenn ich lebe, leb ich.“

Mal sehen was uns nach dem Eingang erwartet…

Aufgewachsen in einer musikwütigen Familie in der Nähe von Bremen, steht Alex Mayr schon mit drei Jahren auf der Bühne. Die Leidenschaft des Vaters, der als Musiklehrer die Theater- und Musicalarbeit an der Schule leitet, prägt ihre gesamte Kindheit und Jugend. Regelmäßige Proben, Aufführungen und Tourneen durch Europa und Nordafrika machen die Bühne sehr früh zu einem Zuhause.
Mit sieben Jahren lernt sie Geige spielen und bringt sich selbst Klavier und Gitarre bei. Nach dem Abitur bewirbt sie sich an staatlichen Musicalhochschulen und wird wiederholt abgelehnt. Ihre Größe entspricht nicht der Musical-Norm und auch sonst merkt sie, dass da noch einiges mehr nicht zusammenpasst. Dennoch: Die Ablehnung schürt Selbstzweifel, die Alex Mayr aber zum Songwriting führen. Sie macht jetzt ihre eigene Musik, beginnt 2007 an der Popakademie Mannheim zu studieren. Talent wird zur Berufung.

In Mannheim, wo sie heute noch lebt, lernt sie den Schlagzeuger und ab diesem Moment langjährigen Weggefährten Konrad Henkelüdeke kennen. Die Beiden spielen von Tag eins gemeinsam in einer Band. Nach dem Studium geht es als Alex Mayr weiter. Nur zu zweit (Konrad: Schlagzeug, Percussion, Ableton; Alex: Gesang, Keys, E-Gitarre, Synths) gelingt es ihnen dabei die Dynamik eines große Bandsounds auf die Bühne zu bringen – emotional, dicht, abwechslungsreich von feiner Intimität bis zur großen Geste.

2015 erscheint die EP „Gut gegen Böse“. Es folgen Touren, Festivals (z.B. Fusion, Maifeld Derby, Sound of the Forest, Reeperbahnfestival) und Supports für u.a. Sophie Hunger, Faber, Get Well Soon. Zudem wirkt Alex Mayr musikalisch (Gesang, Klavier) an Platten von Casper, Dagobert und Get Well Soon mit und tourt mit Get Well Soon mehrfach durch Europa.

Ihren Platz scheint sie aber erneut nirgendwo zu finden. Sie spürt, dass sie nicht in die Mainstream-Deutschpop-Schublade passt, in die sie andere drängen wollen. Die Mainstream-Radio-Regeln sind ihr egal. Durch die Arbeit mit Get Well Soon und aus der Freundschaft mit Konstantin Gropper entwickelt sich schließlich eine musikalische Kollaboration. Gropper wird Co-Produzent des Debüts und bestärkt Alex Mayr, auf sich selbst zu vertrauen und möglichst viel selbst zu machen.

Im Januar 2020 erscheint das Debüt „Wann fangen wir an?“, in dem der lange Prozess des Sich-Selbst-Findens und der damit verbundene Kampf – auch mit der Musikindustrie – deutlich spürbar sind. Alex Mayr beschreibt ihre Musik als Soundtrackpop: cineastische Arrangements und eine breite Palette an Emotionen und Themen. Es ist der Soundtrack zu ihrem bisherigen Leben. Eine Deutschlandtour beendet Alex Mayr gerade noch vor dem ersten Corona-Lockdown.
Mit dem Debütalbum scheint der Knoten geplatzt, plötzlich passieren die Dinge von selbst: erste Radioplays u.a. bei FluxFm, ein Auftritt bei Ina’s Nacht, Konzerte auf dem Reeperbahn Festival.

Im ersten Lockdown schreibt Alex zusammen mit Konstantin Gropper die Filmmusik für den Detlev-Buck-Film „Wir können nicht anders“ (Netflix). Im September 2020 entsteht die Idee zum Konzeptalbum „PARK“, das Alex Mayr in nur drei Monaten schreibt, arrangiert und vorproduziert. Die Ausarbeitung erfolgt dann im bewährten Team mit Gropper und Henkelüdeke.


Alex Mayr :
EINGANG

Alex Mayr Rekorder

VÖ: 16.04.2021
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